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Brauerei Ried e. Gen.
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Die Historie des Bieres

Bier ist so alt wie die Kulturgeschichte der Menschheit. Das ist keine Übertreibung, denn schon die Sumerer, das älteste uns bekannte Kulturvolk, tranken Bier. Und ließen es sich schmecken!

Fest steht, dass bereits die Sumerer in Mesopotamien etwa 4500 – 3000 v.Chr. ein bierähnlich gebrautes Getränk kannten. Eine Darstellung auf kleinen Tontäfelchen (um 4000 v.Chr.), die heute im Louvre zu sehen ist, kann denn als Darstellung des Bierbrauens gedeutet werden. Um 34OO v.Chr. taucht dann die älteste bis heute bekannte Darstellung von Biertrinkern auf einer bemalten Tonvase auf (Fundort: Khafaje im Irak).
Im 3. Jahrtausend v. Chr. entsteht in Uruk das sogenannte „Gilgamesch-Epos“. In dieser Dichtung wird unter anderem der Urmensch „Enkidu“ durch den Genuss von Bier und Brot erst zum eigentlichen Menschen.
„...nicht wusste Enkidu, was Brot war und wie man es zu essen pflegt. Auch Bier hat er noch nicht gelernt zu trinken. Da öffnete die Dirne ihren Mund und sprach zu Enkidu: „Iss nun das Brot, o Enkidu, denn das gehört zum Leben, trink auch vom Bier, wie es ist des Landes Brauch...“
Enkidu trank darauf sieben Becher Bier und ihm wurde leicht ums Herz. In dieser Verfassung wusch er sich schließlich und wurde so zu einem Menschen.
Auch die Babylonier und Assyrer kannten die Bierbraukunst. Dies geht aus alten Keilschrifttexten hervor, in denen von einem bierartigen Getränk aus Gerste berichtet wird. Die Babylonier verstanden es bereits etwa zwanzig verschiedene Biersorten zu brauen. Davon sollen acht aus reinem Emmer, weitere acht aus reiner Gerste und vier aus einem Getreidegemisch gebraut worden zu sein. Das Bier jener Zeit war allerdings trüb und ungefiltert. Da die Rückstände der Bierbereitung recht bitter waren, benutzte man zum Trinken ein dünnes Röhrchen, um die Rückstände nicht in den Mund zu bekommen.
Um 1800 v. Chr. sind im Kodex des Hammurapi die ersten gesetzlichen Regelungen zu finden. Es befinden sich auf dem berühmten Stein Regeln zur Herstellung und zum Verkauf von Bier sowie zu den maximalen zulässigen Preisen. Außerdem finden sich Bestimmungen über die einzuhaltende „Stammwürze“ und insbesondere die Deputatmengen* für die einzelnen Bevölkerungsgruppen. So erhielten zum Beispiel normale Arbeiter zwei Liter Bier, Beamte erhielten drei Liter und Verwalter und Oberpriester sogar fünf Liter Bier täglich.
*) Deputate: Diensteinkünfte insbesondere von Beamten, Lehrern, Priestern etc. in Naturalien.
aegypten Nach dem Untergang des babylonischen Reiches übernahmen die Ägypter, bei denen Ackerbau und Viehzucht bereits hoch entwickelt waren, die Braukunst und brauten aus Gerste und Emmer ebenfalls ein Gebräu, das in ihrem Leben eine große Rolle spielte. Dies geht aus zahlreichen Schriften und bildlichen Darstellungen in alten Tempeln und Gräbern hervor. Die Beschreibung einer altägyptischen Brauerei auf einer Tontafel wird für die Zeit um 1600 v. Chr. datiert. Die Ägypter verwendeten für die Bierbereitung als Zutat auch Datteln, damit das Bier schmackhafter wurde.
Bei den Griechen und Römern war das Bier nicht mehr so hoch im Kurs, da sie dem Dionysos respektive Bacchus in Form von Wein huldigten. Dennoch war ihnen das Bier bekannt, berichtet doch Plinius von der Beliebtheit des Bieres im Mittelmeerraum bevor dort der Weinanbau Fuß fasste.
Für die Germanen war Bier sozusagen Volksnahrung. Sie tranken Bier bei allen sich bietenden Gelegenheiten wie Festen, Versammlungen, bei Siegesfeiern und wenn es kalt war und sie sich durch Alkohol etwas erwärmen konnten.
Die römischen Historiker – Tacitus und Plinius – waren jedenfalls erstaunt, wie gut ihnen der scheinbar so „barbarische Trunk“ der Germanen schmeckte. Das germanische „Urbier“ hatte natürlich nicht die Qualität des heutigen Gerstensaftes. Es war süßlich und nicht lange haltbar. Die Germanen verwendeten auch keinen Hopfen zur Erzeugung ihres Gerstengetränkes.
mittelalter In Mitteleuropa erreichte die Braukunst ihren ersten Höhepunkt im Mittelalter. Die kulturellen Zentren waren anfänglich die Klöster, später dann die Fürstenhöfe. Die ersten großen Bierbrauer waren Mönche. Sie erreichten eine wahre Meisterschaft im Ausdenken von Rezepten. Nicht wenige durchreisende geistliche Herren haben in ihren Berichten über die Klöster auch stets auf die „Bewirtung – vor allem mit Bier“ hingewiesen. Bier war im frühen Mittelalter Getränk für den Klerus, für den hohen Adel und für die Ritter, die den leiblichen Genüssen sehr positiv gegenüberstanden.
Im 11. Jahrhundert – das Bürgertum wurde reicher und begann den Handel zu übernehmen und die Adeligen als Wirtschaftstreibende abzulösen – entstanden dann die ersten „nichtgeistlichen Brauereien“.
Die Erfindungen der Neuzeit revolutionierten im 19. Jahrhundert auch die Bierherstellung enorm. Erfindungen und Entdeckungen wie die Dampfmaschine, die Kältemaschine, die Arbeiten von Louis Pasteur zur Mikrobiologie und zur Hitzeinaktivierung von Mikroorganismen, die Hefereinzucht von Robert Koch sowie auch die isobarometrische Abfüllung leiten auch im Brauereiwesen das industrielle Zeitalter ein. Emil Christian Hansen lüftete Ende des 19. Jahrhunderts das Geheimnis der Hefe als Ursache der Gärreaktion.
Die Bierherstellung wurde billiger, sicherer, man konnte dank der Kältemaschine untergäriges Bier auch im Sommer produzieren. Das Bier wurde bald auch für Leute aus einfacheren Verhältnissen erschwinglich.
 
 
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